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Samstag, 16. Juni 2012

Es tut mir leid für die Scheiße die ich da gestern zusammengeschrieben habe, mit Alkoholintus sinn- und niveauvoll zu bloggen passt wohl einfach nicht zusammen. Ich hab nicht sehr viel zeit etwas über meinen momentanen Therapiestand zu schreiben, da ich gerade im Zug sitze und auf dem weg zurück in die Klinik bin, deshalb möchte ich die Zeit nutzen um euch einen Blog vorzustellen. Ihr wunderschöner Name ist Isabelle und kennen lernen durfte ich sie schon damals als ich am 9. Januar in die Klinik kam, sie war meine Zimmergenossin und ich verstand mich von Anfang an Super gut mit ihr, deshalb war es auch sehr schwer mich nach nur 3 Wochen wieder von ihr zu trennen als sie die Klinikwelt verließ. Der Kontakt brach ab und ich hörte 4 Monate nichts mehr von ihr, bis sie in der Klinik plötzlich wieder vor mir stand mit den Worten: "ich muss nochmal kommen" ich fiel ihr um den Hals und freute mich einfach wahnsinnig, seitdem sind wir noch enger zusammengewachsen und verbringen viel zeit miteinander. Ich wusste schon vorher das sie bloggt aber dieser Blog gefiel ihr nicht und so kaufte sie sich eine eigene Domain und fing an erneut zu bloggen. Hauptsächlich bloggt sie über ihre Krankheit und die Freiheit die man ihr durch die Klinik nahm - meist mit einem ironisch/sarkastischen Hintergrund. Sie zweifelt sehr an sich und ihrem Blog, doch  meiner Meinung nach ist ihr Blog wirklich einer von den besten die ich bis jetzt gelesen habe - niveauvoll, mit viel Humor, aber auch ernst, schmerzhaft und an manchen stellen sehr traurig. 

Doch überzeugt euch selbst ;)

http://chisacomplain.com/

Freitag, 15. Juni 2012

Ich bin totmüpde und würde gerne schlafen aber in mein kopf dreht sich alles wenn ich mich hinlege, ich bin ehct ein highlight - schwanke heir nach 3 caipirinha-wodka, fail. NEin im ernst, muss auch mal sein, in nem halben jahr bin ich 18 da darf ich trinken so viel ich will und dann ist's ja nich mehr intressant weils nicht verboren ist, ich schreib scheiße, i know, tut mir leid. Morgen gibtd ein sinnvollen post - küsschen aufs nüsschen!
Zu viele Gefühle die meine Seele plagen, zu viele Gedanken die meinen Schlaf verjagen. Innerlich zerbrochen, einst so Fröhlich, Träume zerstochen, kleines Mädchen, bitte sprich. Endlos kalte Wochen, fahre zärtlich entlang meiner nackten Knochen. Führe die Sonne zu den Lebenslücken, die meinen stechenden Schmerz ausdrücken. Warmer Liebesentzug - mit jedem vergangenen Atemzug. Das Lächeln im Gesicht das einst so brannte, war sichtbar - solang niemand ihren Namen nannte. Immer verdrängen niemals vergessen, Worte die mein Herz zerfressen. Augen gerichtet auf den Spiegel, verschlossen durch ein versteinertes Siegel. Gedemütigt und allein gelassen, niemals wieder lieben - nur noch hassen. Sehnend nach Umarmungen, Nähe und Liebe - ablehnende Mutterliebe. Gefangen im zwanghaften Denken der Krankheit, doch letztendlich läuft die zeit, in der Hoffnung das nichts so bleibt, bin ich nun zum kämpfen bereit.

Sonntag, 3. Juni 2012

Ich stehe vor dem Spiegel, blicke in traurige Augen die keine Hoffnung mehr haben. Was hab ich nur mit mir gemacht, ich habe mich selbst so zerstört. Ich will nicht zurück in die Krankheit doch ich vermisse so vieles aus der Zeit. Ich vermisse es morgens aufzustehen und einen so leeren Magen zu haben das ich glaube ich könnte fliegen. Ich vermisse es morgens aufzustehen und Sterne vor meinen Augen tanzen zu sehen, es war ein Zeichen dafür, dass ich "genug" wenig gegessen habe um abzunehmen. Ich vermisse es mit meinen kalten Füße auf die noch kältere Waage zu steigen, ich vermisse das euphorische Gefühl wenn ich mit einer hand meinen oberarm und mit beiden Händen meine Oberschenkel umschließen konnte. Ich vermisse meine Wirbelsäule die schmerzte wenn ich mich anlehnte, ich vermisse meine Wangenknochen und die großen Augen die aus meinem dünnen Gesicht wie Glubschaugen heraus stachen. Ich vermisse meine spitzen knien und meine Lücke zwischen den Oberschenkel, ich vermisse meine Rippenknochen die selbst im Dekolleté zu sehen waren. Ich vermisse meine Schlüsselbeinknochen die mich so zerbrechlich wirken ließen, so unantastbar. Doch ich weiß, dass ich nicht wieder dort hin zurück darf, es war kein Leben was ich führte, es war ein Kampf zwischen der Krankheit und dem Leben. Ich muss mich entscheiden, endlich entscheiden was ich will - Leben oder Sterben.


life, like it should be ♥

































 Life, like it should not be





  















 "Ich erinnere mich nicht an die Zeit in der ich mich das erste mal Hässlich fühlte, an den Tag an dem ich beschloss nichts zu Essen. Was ich weiß ist, wie ich mein Leben für immer veränderte, Ich weiß ich sollte es besser wissen, da sind Tage an denen ich Okay bin und für einen Moment, für einen Moment finde ich Hoffnung. Doch da sind Tage wenn ich nicht Okay bin und da brauche ich deine Hilfe. Dann sagt mir jemand wie gut ich aussehe und für einen Moment, für einen Moment bin ich glücklich. Doch wenn ich alleine bin, hört mich niemand weinen."

(Superchic[k] - Courage)