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Freitag, 18. Januar 2013

Als ich letzte Woche den Zusammenbruch hatte, ging meine Ma zu meinem Arzt und ließ sich eine Art 'Krankmeldung' für die praktische Prüfung ausstellen, weil sie alle der Meinung waren ich sei nicht stabil genug, doch ich wollte nicht versagen, ich wollte mich nicht auf dieser Krankmeldung ausruhen, ich war bereit zu kämpfen und siehe da, ich habe am Mittwoch meine praktische Prüfung mit großer Bravour bestanden. Egal was ist, hört nicht auf zu kämpfen, es lohnt sich!

Donnerstag, 17. Januar 2013

Ich hatte lange Zeit keine Kraft gegen das ganze zu kämpfen, aber jetzt geht's echt zu weit. Ich bin zurück und zwar mit einer Kraft, die ich selbst kaum beschreiben kann. Dieser Post geht an eine bestimmte Person, ich hoffe sie fühlt sich angesprochen. 

Deine Welt ist dir wohl zu langweilig was? Ich hab mich so lange von dir einschüchtern lassen, aber das hat nun ein Ende. Weißt du in welchem Land du lebst? Kennst du unsere Menschenrechte? Wohl kaum, sonst wüsstest du dass hier jeder Mensch ein Recht auf freie Meinungsäußerung hat. Du kleines Kind wirst mich nicht mehr daran hindern zu bloggen. Du sollst meine beste Freundin gewesen sein? Soll ich dir was verraten? Du warst es noch nie und das hab ich dir schon so oft ins Gesicht gesagt, aber man hört nur das was man hören möchte, nicht wahr liebes? Weißt du was du bist? Du bist besitzergreifend und erbärmlich. Kannst wohl nicht alleine, was? Aber das wirst du wohl müssen, denn ich werd nie mehr zu dir zurück kommen. Ich kann verstehen, dass dich beide Eltern abstoßen. Und ich weiß ganz genau, wie verdammt weh dir das tut. Hast du dich schonmal im Spiegel betrachtet? Du bist das doppelte von mir und jetzt sag mir, wer hat an Silvester ein Veilchen davon getragen? Ich bin ehrlich, ich hab nichts mehr zu verlieren, doch dein Chef wird bestimmt begeistert sein wenn ich ihm so einiges von dir erzähle. Ich rate dir eins, unterschätz mich nicht, denn das Spiel, welches du spielst, beherrsch ich im Schlaf. 

Ps: Liebe Verräterin, auch diesen Text kannst du gerne an I. weitergeben, ich frag mich wie du dich noch im Spiegel angucken kannst!

Sonntag, 13. Januar 2013

Ich bin wieder Zuhause, ob ich froh darüber bin? Ich weiß es nicht. Soviel steht fest, hätte die Polizei meine Tür nicht eingetreten wäre ich jetzt nicht mehr hier. Ob ich der Polizei dankbar sein soll? Weiß ich auch nicht. Ich habe immer noch den Drang das ganze zu beenden und doch tue ich es nicht. Meine Erinnerungen an diesen Tag sind durchlöchert, doch die Erinnerungen an die Tränen meiner Eltern, das Bellen meines Hundes, die Sirenen des Rettungswagen, die festen Griffe der Polizei und der Sanitäter sind da und sie lassen mich nicht mehr los. Gestern saß ich in meinem Zimmer, nahm meine Klinge, die sie mir ein Tag vorher mit aller Gewalt aus der Hand gezerrt haben, und führte sie an meine Pulsader. Legte sie wieder hin, fühlte meinen Puls, stellte mir vor wie es ist wenn man mich findet und der Puls nicht mehr zu spüren ist. Doch ich schnitt nicht zu, ich saß einfach nur da, mit der Klinge an der Pulsader und starrte vor mich hin, 10 minuten lang, dann legte ich die Klinge weg, ging nach oben und weinte. Meine Eltern gaben mir 2 mg Lorazepam, meine Muskeln entspannten, ich wurde müde, doch die Gedanken blieben. Ich weiß nicht wie es weitergeht, doch was ich weiß ist, wenn sich nicht bald etwas ändert, wird dieses Märchen nicht gut ausgehen.

Kaltes Herz, zerbrochen und leer
ertrunken im Schmerz, der Weg wird schwer.
Blasse Haut, leere Augen
 müde vom Leben, müde vom Glauben.
Tödliche Gedanken, jeden Tag
bald werden sie enden, im schwarzen Sarg.
Die Tränen erstickt, die Hoffnung gestorben
im roten Meer der tausend Sorgen.
Einst so fröhlich, heut depressiv
Gefangen im Leben, die Narben sind tief.
- selfmade
 

Freitag, 11. Januar 2013

Jetzt sitze ich hier, allein in einer akut Psychiatrie. Ich sollte hier nicht sein, ich bin noch Jung, gerade mal 18 Jahre und schon so kaputt. Ich sollte zur Schule, feiern, mit Jungs flirten und shoppen gehen. Ich möchte meine 2. Prüfung schaffen um endlich Auto fahren zu dürfen. Ich will mit meiner Mama wieder ein filme Abend machen, ich will mit meinem Vater wunderschöne Momente mit der Kamera festhalten, ich will mein Gesicht in das Fell meines Hundes Drücken um die Wärme zu spüren. Doch ich sitze hier, allein in einer akut Psychiatrie, weil ich versucht habe mir das leben zu nehmen.

Dienstag, 8. Januar 2013

i'm back..

Kalt, zerbrochen, leer. Vom Freund verlassen, von der besten Freundin verschlagen. Tagtäglich ein Gramm um den Schmerz zu vertreiben, um die Seele zu betäuben. Alles verdrängen, niemals vergessen. Durch die praktische Prüfung am 05. Dezember bin ich gefallen, aber wen wundert's bei meinem Cannabis Konsum? S... sein Name hinterlässt Narben, er ist gegangen, ohne ein Wort zu sagen, er änderte seinen Beziehungsstatus in Facebook, aus dem nichts. Es ist alles vergebens, ich habe alles verloren. "Du hast nie verstanden, wieso ich so an dir hänge. Ich wusste nur: Wenn ich dich nicht mehr habe, wozu noch atmen?" Ich muss eine Entscheidung treffen, tot oder Klinik.