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Samstag, 22. September 2012

Nachdem ich gesten zu I. gefahren bin hatte ich vorher Opipramol Tabletten mit eingepackt um schlafen zu können. Im zug kam mir mal wieder diese behinderte Idee sie mit Alkohol zu mischen. Ich erzählte Isi davon und ja wie soll's anders sein, sie wollte natürlich auch eine nehmen. Gut wir schmissen also jeweils 1 ein und warteten auf einen Freund von ihr. Er schreib das er später kommt und da wir noch nichts merkten von der Tablette kam noch eine halbe dazu. Als der Freund nach ca. einer halben Stunde eintraf war I. komplett weggeschossen, ich jedoch merkte null, aber was wundere ich mich bei dem Tablettenkonsum, dem ich meinem körper jeden Tag antue. Ich schmiss noch eine halbe dazu und stellte fest das es einfach nur hoffnungslos ist, denn nach einer weiteren halben stunde stellte ich immer noch keine Wirkung fest. Als wir ca. halb 1 schlafen gingen, schlief ich auch sofort ein. Irgendwann nach 2 Stunden versuchte mich I. vergeblich aufzuwecken. Sie erzählte mir das ich komplett weg war, der Freund von Isabel versuchte einen Puls bei mir zu spüren, auch vergeblich, ja sie haben es am Handgelenk probiert, doch dort findet man selten die Stelle. Sie bekamen Angst und schüttelten mich, als ich endlich aufwachte, war ich wie weggetreten, die wirkung hatte wohl verspätet eingesetzt und war durch das schlafen verstärkt worden. Ich stand auf um aufs Klo zu gehen, verlor das Gleichgewicht und fiel auf I's. Küchenzeile, versuchte mich festzuhalten und riss dabei sämtliche Handy's, Zigaretten und offene Flaschen runter. Da lag ich dann auf dem Boden und in einer Fanta/Cola Pfütze. Isabels Freund half mir auf und Isabel wischte den Boden sauber. Sie brachte mich auf's Klo und als ich zurück kam fing ich an krampfhaft zu Zittern, meine Hände wurden bläulich und mein Gesicht wurde ganz blass. 1 Stunde ging dieses gezittere und ich dachte wirklich jetzt ist alles vorbei, jetzt habe ich übertrieben und verrecke an einer Überdosierung. Ich hatte Angst einzuschlafen, weil ich Angst hatte nicht mehr aufzuwachen.

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