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Sonntag, 4. März 2012

Ich lebe doch ich bin nicht lebendig - ja ich bin noch da, es tut mir so leid das ich fast seit einem Monat nichts mehr gebloggt habe, ich war nicht jedes wochenende Zuhause weil ich nicht durfte. Ich hab auch jetzt kaum zeit zum schreiben.
Ich stecke in einer Depression weswegen ich seit 3 Wochen anti depressiva bekomme, die (noch?) nichts bringen, ich hab suizidgedanken, vor 3 Wochen habe ich mich Zuhause schwer selbstverletzt, war daraufhin nachts in der Notaufnahme und wurde genäht. Mein Gewicht ist das höchste meines Lebens. Das sind jetzt mal so die neusten Neuigkeiten. Alles weitere folgt, wenn ich stabiler bin und in der Lage sinnvoll zu bloggen!

Hier noch ein Text der in den 8 Wochen, in denen ich schon in der Klinik bin, entstanden ist.

Kennst du das Gefühl wenn du nichts fühlst und im nächsten Moment vor lauter Gefühlen am liebsten vor dir selbst und deinen ganzen kranken Gedanken wegrennen könntest? Wenn es sich anfühlt als würdest du gleich zusammenbrechen weil du nicht mehr weiter weist, weil du einfach nicht mehr kannst? - wenn du es eigentlich schaffen willst, aber keine kraft mehr hast das alles durchzustehen? Egal wie sehr ich mich bemühe diese negativen Gefühle und Gedanken zu verdrängen, sie kommen immer wieder und fallen über mich her, nehmen Besitz von mir, von meinem Kopf und es gibt kaum etwas, was ich dagegen tun kann. Ständig sagt man mir ich solle positiv denken, doch was bedeutet schon positiv wenn das Leben nur noch schwarz ist und keine Farben mehr hat? Wenn der Kopf mal leer und mal voll mit dunklen Gedanken ist? Nichts - es bedeutet nichts. Das Wort positiv ist Ansichtssache und subjektiv. Es gibt Menschen die finden es positiv Fortschritte zu machen und es gibt Menschen die es als etwas negatives ansehen, Menschen wie ich. Man sagt mir ich mache Fortschritte doch wisst ihr, dass mit jedem "Fortschritt" meine Angst größer wird? Meine Angst wenn ich "gesund" bin, wenn ich "normal" bin nichts mehr Wert zu sein, ein Mädchen das eben einfach nur da ist und nicht mehr beachtet wird? Viele sagen ich sei besonders doch keiner kann mir genau sagen was so besonders an mir ist. "Du bist jemand besonderes" wie oft habe ich diesen Satz schon gehört aus den Münder verschiedensten Personen, doch wer von diesen dutzend Menschen konnte mir wirklich haargenau sagen was so besonders an mir ist? Richtig - keiner! In unserer Gesellschaft ist doch kaum einer mehr besonders, jeder tut nur noch das was alle tun, nämlich so gut es geht in die Norm zu passen - ja nicht auffallen, keine fehler machen, alles perfekt machen, perfekt sein. Doch wer bestimmt was normal und was abnormal ist, wer bestimmt was krank und was gesund, was falsch und was richtig ist? Ich will nicht in diese norm passen, ich will aber auch nicht abnormal sein, ich will nicht krank sein, aber auch nicht gesund, ich will besonders sein.  Am meisten wünsche ich mir, dass jemand kommt und mir zuhört, mich in den Arm nimmt, sodass ich für einen Moment nicht das Gefühl habe auseinander zu brechen - kaputt zu gehen. Derjenige muss nichts sagen, keine Sprüche wie "Reiß dich zusammen" oder "das wird schon wieder" - einfach nur zuhören und da sein. Noch immer haben meine Gefühle und Gedanken die Macht. Kranke Scheiße, verrücktes Mädchen. Klingen, Blut, Wunden, Narben, ich will den Schmerz fühlen, dem Drang zu widerstehen raubt mir meine letzte Kraft, verdreht meinen Verstand. Diese grauenvollen Gedanken machen mich kaputt, jeden Tag ein bisschen mehr. Sehr oft Wünsche ich mir einen Knopf der meine Gedanken zum Stillstand bringt. Ich habe Angst vor der Zukunft, Angst vor dem Leben. Meine Hand brennt, mein Arm brennt, die Schmerzen lindern die Schmerzen in meinem Innern. Ich lebe, doch ich bin nicht lebendig, durch die Schmerzen kann ich mich wieder fühlen, kann meine verwirrenden Gedanken wieder besser wahrnehmen. Tagtäglich begegne ich Menschen, erwachsene Menschen und frage mich ob diese Menschen auch so dunkle Gedanken in ihren Köpfen haben? Ob ich auch erwachsen werde? In einem Dreiviertel Jahr werde ich 18., volljährig - erwachsen! Doch bestimmt eine Zahl wirklich wann ich erwachsen bin? Wann ich das Kind in mir loslasse? Was wenn ich für immer Kind bleiben will? Ich habe Angst erwachsen zu werden, nicht vor der Zahl, nein eher vor dem Gedanken Verantwortung für mein leben und mich übernehmen zu müssen, Angst immer älter und alter zu werden, Angst irgendwann einfach nicht mehr da zu sein - tot. Der Tod, eine beängstigende Sache, der Tod hat in meinem Leben eine sehr große Bedeutung, eine schmerzhafte Bedeutung. Bis zu meinem 10. Lebensjahr machte ich mir keine großen Gedanken darüber, bis der Opa meiner Cousinen starb. Ich wurde von einem zum anderen mal wachgerüttelt, ich merkte dass das leben nichts weiter als ein großes Fragezeichen ist, nichts hält für immer, du kannst in einem Moment leben und im nächsten auch schon tot sein. Es entwickelte sich eine Angst die krankhaft war, ich wusste das schon damals mit meinen 10 Jahren, doch baute mir auch schon damals meine Schutzmauern aus Lügen und Schauspielereien auf. Ich versteckte mich hinter ihnen, ich vergrub meine Angst tief in mir drin, 2 Jahre merkte niemand von meinen nächtlichen, schlafraubenden Panikattacken, wenn ich zitterte sagte ich, mir sei kalt, wenn ich weinte erfand ich eine Notlüge wieso. Es merkte niemand, mir ging es prächtig und gleichzeitig immer schlechter. Meinen Eltern vertraute ich mich nach 2 Jahren an, doch alles was sie sagten war: es sei eine Phase die vorübergeht, doch sie ging nicht vorüber, diese "Phase" blieb bestehen, bis heute. Ich habe gelernt damit zurecht zu kommen, alleine, nach 7 Jahren schafft man es irgendwann, nicht ganz aber Stück für Stück. Noch immer habe ich Tausende von Gedanken in meinem Kopf, fühle Tausende von Gefühlen. Kratzen ist eine gute Alternative zur Klinge, es sind neue Schmerzen, keine pochenden, eher so wie brennendes Feuer auf meiner Haut, es schmerzen sogar meine Knochen. Ich bereue was ich getan habe, ich hasse mich dafür so abgrundtief, ich enttäusche sie alle, das starke Mädchen vom Anfang existiert nicht mehr, von der eigenen Schutzmauer erschlagen. Ich weis das es nicht normal ist so etwas zu tun, doch niemals habe ich gelernt mit meinen Gefühlen richtig umzugehen, auch heute kann ich es nicht, ich habe eine Blockade in mir die verhindert das ich meine Gefühle durch weinen zeige. Das Gefühl weinen zu müssen, doch alles was kommt sind trockene Tränen, macht mich fertig. Es fühlt sich an als würde mir jemand Luft in meinen Brustkorb Pumpen, immer und immer wieder, mit jedem seelischen Schmerz kommt mehr Luft hinein, der Druck steigt und steigt und steigt, das Gefühl, jeden Moment an dem inneren Schmerz zu ersticken wird immer größer - dieses Gefühl Ist kaum auszuhalten, es wird mit jedem Tag der ohne weinen endet unerträglicher. Als ich klein war weinte ich sehr viel und immer wieder hieß es - Hör auf zu weinen. Selbst heute, wenn all der aufgestaute Schmerz endlich raus kommt, wenn ich weinend zusammenbreche, selbst dann heißt es "Hör auf zu weinen und Reiß dich zusammen". Und dann wundern sich die Leute wenn man die aufgestauten Tränen, diese aufgestaute Last anderweitig raus lässt, wenn man sich selbstverletzt um dann endlich weinen zu können. Meine Eltern erzogen mich auf eine Art und weise die, wie ich heute weiß, nicht normal war, ja sogar verboten. Meine Eltern erfuhren in ihrer Kindheit viel Gewalt, sie lernten nicht das es auch eine Erziehung ohne Gewalt geben kann, also übertrugen sie es auf mich. Jeder körperliche Schlag war ein Schlag in meine Seele. Ich war ein Kind und konnte nicht verstehen wieso Mama und Papa mir absichtlich Schmerzen zufügten, ich akzeptierte es einfach und sah es als "normal" an, auf diese Art und Weise bestraft zu werden, ich wusste nicht das es verboten war und das es meine Seele so sehr zerstören wird. Erst als ich anfing mich zu wehren hörten sie damit auf, doch was sie mir, all die Jahre damit antaten, wissen sie bis heute nicht. Nur sehr schwer kann ich darüber reden, zu groß ist die Angst das es falsch verstanden wird, das es nicht ernst genommen wird, das man sagt ich dramatisiere die Dinge, doch wer entscheidet das ich dramatisiere? Für den einen mag das vielleicht normal sein Schmerzen zugefügt zu bekommen wenn man etwas falsch gemacht hat, für mich war es aber einfach nur schrecklich. Es tut mir leid das ich es schlimm fand, es tut mir leid das es weh tat, es tut mir leid für das was ich bin, es tut mir leid das ich lebe. Ich halte das alles nicht mehr aus, es macht mich kaputt, meine Krankheiten zerstören mich! Sie sollen endlich verschwinden und nie wieder auftauchen! Ich will lachen, ich will leben, doch diese Niedergeschlagenheit macht mich so fertig. Jeden morgen Sage ich mir: "heute bist du mal glücklich, heute lachst du mal" doch so sehr ich es auch versuche, die negativen Gefühle überwiegen, sie haben die Macht. Ich lächle, doch dieses Lächeln, das voll mit Lügen ist, schmerzt so sehr. Es tut so weh zu lachen an Stellen an denen ich am liebsten weinen würde. Ich weiß, dass ich diesen Weg gehen muss um gesund zu werden, um endlich leben zu können, doch wie geht man einen Weg, wenn man sich selbst schon längst aufgegeben hat? Wenn man nicht mehr daran glaubt das der Weg zum Ziel führt? Wenn man angst hat diesen weg zu gehen, weil man angst hat nichts mehr wert zu sein? Wenn man vor lauter Hoffnungslosigkeit und Niedergeschlagenheit mit den Gedanken spielt dieses leben einfach zu beenden? Tagtäglich quälen mich diese Gedanken, ich Wache morgens mit ihnen auf, ich gehe abends mit ihnen schlafen. Sie machen mir Angst, ich will doch lachen, lieben, leben - aber auf der anderen Seite eigentlich am liebsten tot sein, einschlafen und nie wieder aufwachen. Einfach weg von dieser verfluchten Dreckswelt, keine seelischen Schmerzen mehr, keine Narben an Händen und Arme die jeder anstarrt, keinen Hass auf den eigenen Körper, keinen Hass auf die Eltern aufgrund der Vergangenheit, keine Depressionen, keine Angst vor der Schule, keine Angst mehr vor dem leben - einfach weg. Manchmal hasse ich mich selbst für diese Feigheit, es wär ganz einfach ein tiefer Schnitt, ein paar schmerzen und ich könnte endlich für immer schlafen, doch wer weiß, vielleicht rettet mir diese Feigheit ja auch mein leben.

Sonntag, 5. Februar 2012

meine Hände sind blutverschmiert, mein arm voller Schnitte, ich habe versagt, erneut, wie immer, für immer! es tut mir Leid Anna, das ich dich enttäuscht habe, es tut mir Leid das ich es nicht geschafft habe. All die Skills haben nichts genutzt, ich wusste nicht weiter, ich kann das alles nicht mehr! was wenn ich niemals wieder gesund werde? was wenn diese ganzen Zusammenbrüche immer wieder kommen, was wenn ich dabei jedesmal auf's neue hyperventiliere? sag mir bitte, wie soll ich das überstehen? Ich hab das Gefühl das diese scheiße niemals aufhören wird. Anna ich hoffe bei dir hat es besser geklappt, ich wünsche es dir so sehr, du bist schon so weit gekommen, bleib jetzt nicht stehen, geh den weg weiter dann schaffst du alles was du dir vornimmst! Ich glaub an dich und bin so unglaublich stolz auf dich! Ich bin so unendlich froh das es dich gibt, erst in der Klinik, als wir auf engstem Raum miteinander zu tun hatten, habe ich gemerkt was für ein wundervolles Mädchen du bist! Deine Umarmungen bewirken Wunder, genauso wie das Einschlafen in deinen Armen. Ich danke dir dafür das du hinter mir stehst und mir, in dieser scheiß schweren zeit, so unglaublich viel Kraft gibst! ich liebe dich, vergiss es nicht! ♥

Sonntag, 22. Januar 2012

So jetzt Geht es schon wieder zurück in die Klinik, ich habe eine 3 stündliche Zugfahrt vor mir , 3 Stunden die ich ganz für mich alleine (!) habe, das tut echt mal wieder gut, dennoch vermisse ich jetzt schon wieder meine Familie und meinen Hund... Ich verstehe nicht warum es mir Zuhause so schlecht ging! Ich habe die Woche sehr viel vor: 1. Ich muss von meinem Therapeut aus eine pro und Contra liste zu Essstörungen schreiben und dann einen 2 seitigen Aufsatz - "Mein Leben in 5 Jahren, mit und ohne Essstörung! Da mein Therapeut die Woche in Urlaub ist habe ich genug zeit! 2. Da ich die letzten 2 Wochen wirklich kein Stück dazu kam an meine bernih und an Lisa einen Brief zu schreiben werde ich es diese Woche jetzt endlich mal tun, meine süßen, ich liebe euch und macht euch auf einen schönen Brief gefasst ;-) 3. Und Vorallem schwerstes... Ich werde Isabel nun in einem Brief schreiben das die Freundschaft so nicht weiter gehen kann, seit September ist sie sozusagen mein Schatten der mir alles nachmacht und nicht von meiner Seite weicht! Als sie dann bei mir einzog fing sie an Besitz von mir zu ergreifen, ich durfte nichts alleine machen, musste alles mit ihr teilen, durfte nichts mit meinen Freunden unternehmen auser sie war selbst dabei! Ich dachte, gut sie hat es nicht leicht, ich muss Rücksicht auf sie nehmen und vergaß mich in diesem ganzen Trubel und merkte nicht wie das alles an meine kräfte geht... Als ich in die Klinik musste und sie wieder heim ging fiel mir wie ein Stein vom Herzen, all die monatelange Last auf meinen Schultern war weg, ich war endlich frei! Dachte ich zumindest, ab da wurde es regelrecht psychopathisch, sie fing an mich permanent anzurufen und sms'n zu schreiben, rief meine Freunde an, terrorisierte meine Eltern mit anrufen und und und, ab da merkte ich okey ich muss jetzt was unternehmen, ich muss es stoppen, das kann so nicht weiter gehen! Ich redete mit meinem Therapeuten darüber und er empfahl mir ihr einen Brief zu schreiben den ich 3 teile - positiv/negativ und dann wieder positiv + Zukunftsperspektiven, weil so wie bisher kann es definitiv nicht weiter gehen!

Am Montag heist es wieder ab auf die Waage, ich hab so eine scheiß Angst, der Zusammenbruch am Freitag wegen meinem gewicht hat mir gereicht ich will nicht jeden Montag und Donnerstag weinend und zitternd zusammengekauert da sitzen und einfach nur sterben zu wollen -.-

Macht's gut meine süßen Leser, wenn ich Samstag wieder heim darf hört ihr von mir, versprochen ;-**
ich kann nicht mehr, sagte sie und brach in tränen aus

ich hab das bloggen verlernt, mir gehts so dreckig, zuhause gehts mir noch schlechter als in der klinik, ich hab mich geschnitten, ich hasse mich für das essen was ich essen muss, ich will nicht mehr! sorry das hier schon wieder so ein behinderter negativer post steht aber ich bin wirklich fertig mit den nerven, wollt ihr mein gewicht wissen? haha fail, 46,7 kg - ja in 12 tagen, respekt oder? anatomisches wunder, fetter körper, ~ 5 kg in 12 tagen, krank, ich kann nicht mehr, ich will diese fette behinderte zahl nicht sehen, ich will mich nicht sehen, ich hasse mich so abartig, soviel hass in mir, dass ich es kaum in worte fassen kann! die ersten tage und auch die erste woche lief so super in der klinik, ich wurde so herzlich aufgenommen, die betreuer sind so wahnsinnig lieb und mein therapeut auch, ich dachte wirklich okey, ich kann es schaffen, ich schaff es und dann ging das gewicht immer höher, die essensmenge mit und mein selbsthass erst recht... ich schwörs euch, ich will nicht mehr, für was kämpfen, bitte für was? für mich schon lange nicht mehr! ich bin mir selbst richtig scheiß egal, ich sehe mich 30 kg schwerer im spiegel, und dann soll ich auch noch zunehmen? wie soll das denn gehen?

Vermutlich kann ich mich drauf einstellen die nächsten Wochenden in der Klinik zu verbringen nachdem ich mir heute die arme aufgeritzt habe, aber was soll's? Zuhause geht es mir sowieso viel schlechter!

sorry für diese scheiße die ich hier grad zusammen geschrieben habe, ich hoffe ihr bleibt mir dennoch weiterhin treu und ich hoffe die nächsten post's werden positiver...
in your head, in your head, they’re still fighting! with their tanks, and their bombs and their bombs, and their guns - in your head, in your head, they are dying!
in your head, in your head -zombie!





Montag, 9. Januar 2012

vorerst letzter post

so meine lieben, das ist jetzt vermutlich der letzte post vor der klinik... ich weiß, meine eltern, meine freunde und auch ihr findet, dass es der richtige schritt ist, dennoch gehe ich mit gemischten gefühlen hinein! Ich will noch immer abnehmen, hungern und dünn sein aber auf der anderen seite will ich ein normales leben führen und vorallem unbeschwert essen können, irgendwo in mir ist ein klitzekleiner wille, ich erhoffe mir von der klinik nicht das sie mich dort gesund machen, nein ich hoffe das sie es schaffen, dass ich ein wille bekomme gesund zu werden, denn nur mit einer starken willenskraft kann ich aus diesem käfig ausbrechen! ich werde mein iPhone behalten und mein altes handy abgeben, eventuell habe ich dort internet, dann ist das gegebenenfalls doch nicht der letzte post! soll ich euch was sagen? was ich am meisten vermissen werde? meine eltern und mein hund, ja ihr habt richtig gelesen, nein ich habe mich nicht verschrieben - in den letzten wochen wurde das verhältnis immer besser, mir wurde irgendwie stück für stück die augen geöffnet was das wort 'familie' wirklich bedeutet, eltern zu haben die vollkommen hinter einem stehen, die einen unterstützen, die nur das beste wollen und vorallem - die dich lieben, von ganzem herzen und so wie du bist! am meisten tut weh, jetzt wieder von ihnen getrennt zu werden, nicht mehr mit meiner mama und meinem hund spazieren gehen zu können, nicht mehr mit meinem papa über computer, fotografie und sonstige elektronische dinge reden zu können, aber ich weiß das auch wieder bessere zeiten kommen und ich ja nicht mein leben lang dort drin sein werde, ich weiß das, wenn ich mich anstrenge, an den wochenenden heim darf und darauf freue ich mich schon jetzt - vielleicht werden die ein oder anderen denken "gott eh die ist 17 und hängt so an ihren eltern" aber wisst ihr was? ich scheiß drauf, meine familie ist durch diese ganze scheiße fast kaputt gegangen, ich merke nun das die einzigen menschen, die komplett hinter mir stehen, meine eltern sind und ich hab nur eine mama und ein papa - und die will ich definitiv nicht durch so einen dreck verlieren, sie werden nicht ewig leben, sie werden vor mir gehen und bis dahin will ich all die scheiße die passiert ist vergessen und all dass, was wir verpasst haben, nachholen!

Bernih & Lisa - ich werde euch vermissen aber ich verspreche euch, ihr werdet mit briefen von mir bombardiert werden und wenn das mit dem handy klappt dann schreib ich euch ganz oft sms'n! haltet durch meine süßen und hört niemals auf zu kämpfen, danke für alles - ich liebe euch, ihr seit die besten! ;-***

auch allen anderen da draußen wünsche ich nur das beste, nehmt ein blatt papier, schreibt eure krankheit/en darauf, nehmt ein feuerzeug, rotzt 3 mal ordentlich drauf und zündet es dann mit einem fetten lächeln im gesicht an! verdammt eh, ihr alle seit noch so jung und schon so kaputt, es tut so weh, wenn ich manche blogs durchlese und dann wünsche ich mir nichts sehnlicheres als zaubern zu können und jeden einzelnen von euch gesund und glücklich zu machen! bitte hört auch ihr niemals auf zu kämpfen, es lohnt sich immer, egal für was! nehmt euer leben in die hand und schmeißt es nicht weg, es ist zu schön dafür! ich hoffe ihr bleibt mir treu während der zeit in der klinik, ich danke euch für eure bisherige treue und für die vielen liebevollen kommentare, danke danke danke! ♥