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Mittwoch, 27. September 2017

New life

Hallo ihr Lieben, 

das ich hier jemals noch mal schreiben werde hätte ich nicht gedacht, aber die Entscheidung damals, den Blog nicht zu löschen, sondern nur still zu legen, war richtig. Vermutlich wird das hier keiner mehr lesen, aber das hier wollte ich schon lange loswerden. 
Ich schaue noch immer in unregelmäßigen Abständen hier vorbei, lese meine alten Einträge und muss erkennen das nicht mehr viel von meinem alten Leben übrig blieb. Das bin nicht mehr ich. Ich bin keine 16 mehr, philosophiere über das Leben und frage mich was der Sinn des Ganzen ist. Ich bin heute fast 23 Jahre alt, seit fast 4 Jahren mit meinem Freund zusammen, lebe mit ihm in einer eigenen Wohnung und habe im Juni meine medizinische Ausbildung abgeschlossen. Ich arbeite Vollzeit, habe Verantwortung für zwei wundervolle Fellnasen und ein Körpergewicht das meinem Alter entspricht. Es hat sich viel getan in den letzten Jahren, es war beim besten Willen alles andere als einfach, mir ist nichts zugeflogen, ich musste viel einstecken, aber ich habe nie aufgehört daran zu glauben, dass es sich eines Tages lohnen wird. Ich habe letztes Jahr den Schritt gemacht erneut in eine Klinik zu gehen, eine Spezialklinik. Ich war nur zwei Monate dort, aber diese zwei Monate, so kann ich heute sagen, haben vieles verändert. Ich habe akzeptiert, dass ich mit 40kg nicht lebensfähig bin. Ich habe akzeptiert das auch 50kg kein gesundes Gewicht für mein Alter und meine Größe ist. 

Dennoch gibt es Tage an denen ich so gerne wieder zurück in den Käfig der Krankheit flüchten würde, weil das Leben ungerecht ist und weil das Leben weh tut, aber ich kenne mittlerweile auch die andere Seite. Mein Leben ist intensiv und aufregend, ich bin mutig, weil ich Ja zum Leben gesagt habe. Ich habe Schätzen gelernt, ich bin achtsamer und vorsichtiger im Umgang mit meinem Körper und der Welt geworden und ich weiß was es heißt, eine 2. Chance zu bekommen. 

Sonntag, 30. März 2014

It's time to say goodbye

Hey ihr lieben, dies ist mein Abschied von Blogspot und euch,

fast 3 Monate herrschte Stille auf meinem Blog und ich denke ich werde diesen Blog nun endgültig still legen. Ihn zu löschen bring ich nicht über's Herz, ich meine hier hängen so viele Erinnerungen dran, so viele Hoch's und Tief's, so viele liebe Kommentare.

Wisst ihr? Ich kämpfe immer noch gegen meine Magersucht und gegen die Begleiterkrankungen, ich hab sehr oft Rückfälle und vermutlich wird das ein Leben lang so bleiben, natürlich (und das hoffe ich) mit längeren Abständen, aber ich finde zu kämpfen, ist immer noch besser als aufzugeben. Man kann jammern und in Selbstmitleid versinken, oder man steht auf und fängt an sein Leben Stück für Stück zu ordnen, es Lebenswert zu machen. Alleine oder wie bei mir mit einem wundervollen Freund an meiner Seite, es sind 'erst' 6 Monate aber in diesen 6 Monaten hat er mir schon so viel Kraft und Liebe gegeben, die mich dazu bringt weiter zu machen. 

Werft euer Leben nicht weg, tot ist man lange genug. Vor 3 Wochen starb meine Oma an ihrer jahrelangen Krebs Erkrankung. Sie wohnte mit meinem Opa in unserem Haus mit, sie hat 19 Jahre gekämpft. Sie wollte oft aufgeben und es sah auch oft so aus als wäre es das Ende, aber meine Oma stand auf und kämpfte - für ihren Mann, für ihren Sohn, für ihre Tiere und für mich, weil sie mich aufwachsen sehen wollte. Eins ist mir nun bewusst geworden dadurch, es kann so schnell gehen, der Tod nimmt keine Rücksicht. Genießt jede einzelne Sekunde, wenn ihr was machen wollt aber zweifelt, tut es, tut es einfach! Egal wie verrückt es werden könnte. Lebt euer Leben und hört auf euch selbst so sehr zu bemitleiden und euch noch tiefer in das Loch zu stürzen, das bringt euch nicht weiter.

Ich hoffe das ihr alle da draußen euren Weg findet, das ihr euch findet. "Macht es richtig und mit einem Lächeln, oder lasst es sein." - Ein Zitat aus der Serie Supernatural.

Ob ich jemals wieder hier schreiben werde weiß ich nicht, ich denke aber eher nicht. Ich möchte euch danken für 2 1/2 Jahre in denen ihr mich auf meinem Weg begleitet habt. Danke für die lieben Worte unter meinen Posts, sie haben mir immer sehr viel Kraft gegeben. Danke das ihr niemals aufgehört habt an mich zu glauben! Lebt wohl und passt auf euch auf!

in Liebe Laura ♥


Zum Schluss möchte ich noch sagen wie cool Anna ist :p Du weißt wie viel du mir bedeutest und wie gern ich was mit dir mache. Danke für diese wundervolle, gestörte Freundschaft, Ich liebe dich ❤️

Freitag, 13. Dezember 2013

Happy Birthday to me!

Montag, 9. Dezember 2013

Ich wurde von Frei wie ein Luftballon getaggt, danke dafür ;*



1.  Warst du schon mal depressiv?
Jap, ich leide seit 4 Jahren an Depressionen..

2. Lieblingsstadt?
München

3. Wonach bist du süchtig?
Zigaretten, Tabletten und Abnehmen..

4. Sommer oder Winter?
Winter

5. Deine drei besten Eigenschaften?
Ich bin ein sehr ehrlicher Mensch, hilfsbereit und durchsetzungsfähig.

6. Was fehlt dir im Leben?
Gesundheit

7. Wie kamst du zum bloggen?
Ich wurde von anderen Blogs zum bloggen inspiriert.

8. Von wem warst du schon auf einem Konzert?
Ich war als Kind auf einem DJ Bobo Konzert xD

9. 20000 Euro oder ein Talent, welches dich einzigartig machen würde?
20.000 €

10. Single oder in einer Beziehung? Wenn ja, seit wann?
Seit 11.09.2013 in einer Beziehung

11. Größter Wunsch?
Gesund zu werden..



Meine Fragen:

  1. Alter?
  2. Lieblingsalkohol Getränk?
  3. Welches Parfüm benutzt du?
  4. Beschreibe deinen Kleidungsstil.
  5. Nenne 5 Dinge die du an dir magst.
  6. Hast du Haustiere?
  7. Welche Bücher liest du?
  8. In welcher Farbe ist dein Zimmer gestrichen?
  9. Hässlich + Intelligent oder Schön + Dumm?
  10. Welche Musik hörst du?
  11. In welcher Stadt wohnst du?

Ich tagge:


Freitag, 6. Dezember 2013

"Ich weiß es gibt noch mehr wie mich, die der Schmerz zerfrisst, denen nach Sterben ist. Die wissen was ich meine, wenn ich sage ich zerschneide mir die Arme, weil ich die Scheiße nicht ertrage. Träume platzen nicht, sie sterben langsam. Aber ihre Todesschreie hörst du manchmal."

Der November ist nun auch wieder rum, in einer Woche hab ich Geburtstag, Gott wie schnell dieses Jahr vorbei ging. Mir kommt es vor als wär ich gestern erst 18 geworden. Es ist einfach traurig, das Jahr fing scheiße an, war kurz gut und hört nun wieder scheiße auf. Meine Reha wurde beendet. Wie es dazu kam? Ganz einfach, ich hab beschlossen ein 4. mal in eine Klnik zu gehen, wollte aber bis dorthin noch in der Reha bleiben. Naja in der Gutachtersitzung vorgestern hat die Krankenkasse beschlossen das es Zeitverschwendung wäre, das sie keine Motivation in mir sieht die Reha weiter zu machen und ich garkein Leidensdruck hätte. Achso? Ich hätte am liebsten meine Ärmel hochgekrempelt damit sie die immer tiefer werdenden Schnitte sehen. Ich hab Rotz und Wasser geheult, ich konnte das einfach nicht glauben das man ein Mensch einfach so aufgibt und rausschmeißt. Was soll ich denn jz machen? Wieder den ganzen Tag Zuhause in meinem Zimmer sitzen und immer depressiver werden? Ich nehm mittlerweile so viele Tabletten gegen die Depressionen und die Schlafstörungen aber es ändert sich nichts, mir geht es immer schlechter. Essen lief eine Zeitlang ganz okay, ich hab mir nichts verboten und versucht mindestens 2x am Tag zu essen, diese 'Recovery-Phase' ist nun auch wieder vorbei weswegen mein Gewicht fällt und fällt und fällt.. 

Schönen Nikolaus euch allen, passt auf euch auf ;*


Dienstag, 12. November 2013

Gott der letzte Post ist nun auch schon wieder fast ein Monat her, die meisten dachten vermutlich ich bin tot, aber nein ich leb noch, leider, zum glück - whatever. Nun, nachdem ich vor 4 Wochen betrunken und ohnmächtig auf die Gleisen fiel, dachte ich eigentlich das es der Höhepunkt von meinen Alkoholexzessen sei, aber nein, ich muss es ja immer zu weit treiben, immer mehr, mehr, mehr. Das End vom Lied, Alkhoholvergiftung, Lebensgefahr - Intensivstation. Als ich im Krankenhaus wieder zu mir kam, angeschlossen an unzählige Kabel, vollgepumpt mit Infusionen, meine Ma und mein Freund an meiner Seite, bin ich einfach nur in Tränen ausgebrochen. Ich war so am Ende, ich wollte nicht überleben, jedes Mal wenn ich trinke rechne ich damit das es das letzte mal sein wird und doch überlebe ich den ganzen Scheiß jedes mal wieder. Ich weiß einfach nicht mehr wo mir der Kopf steht. An Halloween hab ich wieder, nach mehr als 9 Monaten, gekifft. Dazu fällt mir nur eins ein: "Endlich wird wieder gekifft, du hast doch längst vergessen wie das ist. Das kleine grüne Gold in deiner Hand. Grüner Samt!" Die Reha läuft ganz okay, auch wenn's mir alles andere als gut geht, aber der Ehrgeiz, allen zu beweisen das ich keine Versagerin bin, überwiegt. Mit meinem Freund gibt's in letzter Zeit ziemliche Probleme, einfach aus dem Grund das ich mit Nähe und zu viel Liebe die er mir schenkt maßlos überfordert bin, daraufhin abweisend und kalt werde und ihn am liebsten rausschmeißen würde damit ich alleine sein kann. Obendrauf bekam ich am Sonntag die schockierende Nachricht, dass sich Celine versucht hat das Leben zu nehmen und auf der Intensivstation liegt. Ich hab nicht lang gefackelt und bin mit meinem Freund zu ihr gefahren. Gestern wurde sie nun zwangsweise in eine Klinik gebracht, seitdem hab ich nichts mehr von ihr gehört, ich schätze ihr wurde das Handy abgenommen.

Liebes? Ich hoffe dir geht's gut da wo du bist und die Leute behandeln dich gut. Stell dich nicht quer, du kannst es schaffen aus dem ganzen Scheiß wieder rauszukommen, du bist nicht verloren. Wir alle brauchen und lieben dich. Stay Strong!
 
Mal sehen wie der ganze Rotz, welcher sich Leben nennt nun weitergehen wird. Passt auf euch auf ;*

PS: Ich hab das neue iPhone 5s in weiß gold bekommen und ohgott, i'm so in love! 





Sonntag, 13. Oktober 2013

Ich würde gerne erklären was hier passiert, was in meinem Kopf abgeht, würde gerne mich erklären, aber ich kann es nicht. Nachdem ich vor 1,5 Wochen mit Celine getrunken hab, wollten wir ursprünglich mit der Bahn an den Rhein fahren, wir kamen aber nur bis zur Haltestelle, da mir plötzlich schwarz vor Augen wurde und ich Kopf vor auf die Gleisen fiel. Ich blieb wohl regungslos liegen und Celine hatte Mühe mich von den Gleisen zu bekommen, idk, ich weiß von dem Abend so gut wie nichts mehr. Ich denke nur ständig, dass es besser gewesen wäre sie hätte mich einfach liegen lassen, dann wär dieses fucking Leben für mich erledigt gewesen. Sie rief völlig verzweifelt meinen Freund an, der uns dann abholte. Später erzählte er mir das ich nicht mehr richtig anwesend war. Ich lief wohl einfach auf die Straße ohne zu schauen, kippte ständig um und letztendlich haben wir ihm beide die Bude vollgekotzt. Ich musste das zweite paar anti depressiva wieder absetzen, da die Nebenwirkungen ziemlich heftig waren. Ein Tag danach bekam ich einen schrecklichen Nervenzusammenbruch. Ich zwäng mir momentan jegliches Essen hinein, nur um den Therapieplatz nicht zu verlieren, dass ich dadurch jeden Tag depressiver und die Suizidgedanken immer stärker werden interessiert aber niemand. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Am Dienstag beginnt diese Reha und ehrlich? Ich hab keinerlei Hoffnung mehr, keine Hoffnung das es jemals besser wird, das ich jemals wieder einigermaßen gesund sein werde.


Mittwoch, 2. Oktober 2013

"Klar könnt’ ich aufstehen, wäre mir nicht so schwindelig, würde sich nicht alles so schnell drehen, würden meine Beine nicht so zittern. Klar könnt’ ich lachen, würde dieses Blut nicht ständig fließen, wäre mein Gesicht nicht so blass, wäre atmen nur nicht so schwer. Wäre alles kein Problem, wenn nichts so wäre, wie es ist."


Sonntag, 29. September 2013

Ich weiß garnicht was ich schreiben soll. In mir drin ist alles leer. Am Donnerstag hatte ich ein Termin bei meiner Therapeutin mit noch einem Mädchen. Sie leidet an Bulimie und Anorexie, wir haben Obstsalat gemacht und mussten ihn danach logischerweise auch essen. Meine Therapeutin kam schnell zum Punkt und meinte dann zu uns beide das wir im gleichen Boot sitzen, wir an einen Punkt angelangt sind an dem eine ambulante Therapie nichts mehr bringt und wir stationär gehen müssen. Mein Psychiater hat sie nun auch angesprochen auf meinen Zustand, er wird nun die Verantwortung in ihre Hände legen und sie meint das sie es nicht mehr lange verantworten kann. Nach dem Gespräch war ich einfach nur leer. Ich konnte nichts mehr spüren, keine Traurigkeit, keine Freude, nichts. Ich ging zurück zu Anna, sie war noch arbeiten, schloss mich ins Bad ein und schnitt einfach drauf los. Ich musste was spüren, ich musste das Blut sehen um zu wissen das ich noch lebe. Letzendlich war ich im Krankenhaus und musste geklebt werden. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Mein Gewicht geht immer weiter nach unten, selbst das bringt mir keine "Glücksgefühle" mehr, ich bin innerlich einfach tot. Ich nehme seit gut einer Woche ein zweites paar anti depressiva, ich denke diese Leere kommt von den Tabletten. Passt auf euch auf.

You look up at the stars and you don't know which ones are still alive, 
 their light just hadn't faded yet. People are like that as well, you don't know which ones are already dead on the inside.

Freitag, 20. September 2013

Ich glaube, das schwierigste am Überwinden einer Sucht ist, sie überwinden zu wollen. 
Ich meine, es gibt doch einen Grund dafür, dass wir abhängig werden, oder?



Mittwoch, 18. September 2013

Ich weiß überhaupt nicht wo ich anfangen soll..

In den letzten 2 Wochen is unglaublich viel passiert, gutes wie schlechtes. Ich war ja nach meinem letzten Post auf'm Wurstmarkt und ich kann euch sagen, ich war so betrunken. Am nächsten Tag musste ich nach Mainz fahren weil Celine Geburtstag gefeiert hat. Im Nachhinein war es ziemlich verantwortungslos von mir Auto zu fahren. Da ich ja noch in der Probezeit und unter 21 bin muss ich 0,0 Promille haben. Ich bin ehrlich, ich denke, als ich gegen Nachmittag losfuhr hatte ich locker noch 0,2 was sich auch in meiner Fahrweise bemerkbar gemacht hat. Bei Celine ging das Trinken weiter und der Abend endete alles andere als gut. Ich bin zusammengebrochen, hab hyperventiliert und letzendlich wurde dann der Krankenwagen gerufen. Ich will gar nicht näher drauf eingehen, es war schrecklich. 

Da mich manche von euch ja in Facebook haben, habt ihr sicherlich auch mitbekommen das ich nun in einer Beziehung bin. Dieser Junge ist momentan das beste was mir hätte passieren können. Er weiß eigentlich so gut wie alles von mir, aber es ist ihm egal, er nimmt mich so wie ich bin.

Letzten Freitag war erneut Wurstmarkt und es floss erneut reichlich Alkohol. Ich hatte nichts gegessen gehabt weswegen ich ziemlich schnell voll war. Wir waren zu 5. dort und schon nach den ersten Metern wurde mir schwarz vor Augen, ich setzte mich vor's Riesenrad und wurde letztendlich gezwungen eine Bratwurst zu essen. Als wir irgendwann in der Nacht gehen wollten, wurde ich immer wackliger auf den Beinen, in meinem Kopf drehte sich alles. Ich setzte mich auf einen Stein und versuchte gerade zu sitzen aber mir wurde so schwindlig. Ich legte mich auf den Boden und ab da weiß ich eigentlich so gut wie nichts mehr. Später wurde mir erzählt das ich von meinem Freund und einem fremden Typ ins Auto von Annas Freundin getragen wurde und naja, es war einfach nicht schön und ich bin ziemlich angepisst von mir selbst das ich's mit dem Alkohol so übertreiben musste.

Montag war das Abschlussfeuerwerk auf dem Wurstmarkt und ich war das erste mal nüchtern dort. Es war schön nicht alles doppelt und dreifach zu sehen. Ich bin mit meinem Freund Hot-Shot gefahren, vllt. kennt's jemand. Vor 2 Jahren bin ich das mit Isabel schon mal gefahren. Es war so unglaublich brutal, ich hatte danach so Kopf- und Nackenschmerzen, aber es war's mir wert, ich liebe dieses Ding einfach.

... :(




Freitag, 6. September 2013

Wurstmarkt



Heute beginnt in Bad Dürkheim der 579. Wurstmarkt! Vielleicht kennen ihn die ein oder anderen, immerhin ist es das größte Weinfest der Welt. Menschen kommen von ganz weit her gereist um ausgiebig zu feiern. DÜW liegt nur 15 minuten von Ludwigshafen entfernt was bedeutet, dass ich natürlich auch dort sein werde, wie eigentlich jedes Jahr. Ich hab letzte Woche ein Jungen kennen gelernt und naja, er ist ziemlich süß. Ich werd mit ihm, seinem Kumpel und Jana hingehen, mal sehen was sich ergibt. Es wird reichlich Alkohol fließen, was allerdings auch bedeutet das ich vorher unbedingt was gescheites Essen muss damit ich nicht umkippe. Alkohol auf leeren Magen is echt net so lustig. Heute hätte ich eigentlich noch mal ein Termin bei meiner Therapeutin gehabt weil sie am Montag meinte das sie mich am Freitag gern noch mal sehen möchte. Gut ich fuhr also nach Mannheim, aber sie war nicht da. Ich hab mehr als eine halbe Stunde gewartet, hab sie versucht anzurufen, aber es ging nur die Mailbox dran, dann bin ich wieder gefahren. Ich hoffe sie meldet sich im Laufe des Tages und kommt nicht auf die Idee Abends anzurufen, ich hab nicht grad Lust ihr dann betrunken das Ohr voll zu schwafeln. Was ist sonst noch passiert? Ich war von Mittwoch bis heute bei Anna da ich am Dienstag den totalen Absturz hatte und keine Sekunde mehr alleine sein konnte. Ich hab erst gefressen, wenn man das fressen nennen kann, was mich so sehr fertig gemacht hat, dass ich rückfällig wurde und mir die Beine aufgeritzt hab, ganz toll. Halbes Jahr clean gewesen, ich bin so enttäuscht von mir.

Ps: Ich kann endlich wieder ohne Krücken laufen ;)

Montag, 2. September 2013

the question is, what do you lose more quickly - the weight or yourself?

Ich steh wieder kurz vor einer Zwangseinweisung, ich wollt's euch nur wissen lassen :(

Meine Therapeutin kann die Verantwortung nicht mehr lange tragen, dann muss sie meinem Psychiater bescheid geben, wenn er es nicht schon selbst merkt. Nächste Woche habe ich ein Termin bei ihm wegen der Unterschrift für die Reha und naja, meine Therapeutin glaubt nicht daran das er sie mir ausstellen wird aufgrund meines Zustandes. Ich habe sie angefleht mich nicht einweisen zu lassen, nicht noch ein mal, aber ihr sind die Hände gebunden und scheiße, ich kann's ja verstehen. Sie meinte "Laura du bist so eine Kandidatin, die sich zu tode hungern wird", ich blieb regungslos sitzen, dann meinte sie "Das dich dieser Satz nicht schockt, wundert mich nicht, aber es macht mir Angst". Ich kann das alles noch gar nicht richtig glauben, es fühlt sich so unecht an, nicht real. Niemals hätte ich damit gerechnet das es wieder so weit kommen wird, nicht nachdem ich vor 3 Monaten noch das Leben so sehr genossen habe. Ein 4. Klinikaufenthalt? Niemals, vorher bin ich schon längst über alle Berge. Ich bin so müde vom ständigen versuchen und wieder scheitern. Es tut mir leid, ich kann das einfach nicht mehr. 




Dienstag, 27. August 2013

Samstag, 24. August 2013

Warum?
Ihr fragt nach dem Warum?
Raucht Schwarzpulver und geht zur Schule, um dort durch Reifen zu springen,
Männchen zu machen und euch auf Befehl auf dem Boden hin und her zu rollen.
Horcht auf das Geflüster, das sich nachts in eure Köpfe schlängelt und euch
hässlich, fett, dumm, Schlampe, Hure nennt und "eine Enttäuschung", das ist das Schlimmste.
Kotzt und hungert und ritzt und sauft, weil ihr all das nicht mehr fühlen wollt.
Kotzt und hungert und ritzt und sauft, weil ihr was zum Betäuben braucht und es funktioniert, eine Zeit lang, aber dann wird das Betäubungsmittel zur Droge und dann ist es auch schon zu spät, weil ihr euch das Gift inzwischen spritzt, direkt in eure Seelen.
Es lässt euch verfaulen und ihr könnt nicht damit aufhören.
Bei jedem Blick in den Spiegel seht ihr einen Geist.
Bei jedem Herzschlag hört ihr einen Schrei und ihr wisst, dass nichts,
aber auch wirklich gar nichts mit euch stimmt.
"Warum?" ist die falsche Frage.
Fragt lieber: "Warum nicht?" 
 
- Laurie Halse Anderson, Wintermädchen

Samstag, 17. August 2013

Irgendwie läuft alles aus dem Ruder. Mein Fuß ist ein einziges Wrack und ich breche jeden Tag mindestens 1 mal in Tränen aus, weil ich der Verzweiflung nah bin. Ich kann den Fuß einfach nicht so bewegen wie ich es gerne würde und sollte. Von allein Seiten kommt Druck endlich aufzutreten was mich noch mehr in den Wahnsinn treibt. Ich würde auch viel lieber ohne Krücken laufen und wieder Auto fahren können, aber es geht einfach nicht. Am Freitag hab ich die Fäden gezogen bekommen, ich will garnicht näher drauf eingehen, es war verdammt schmerzhaft. Der Arzt meinte ich dürfe bis 20 kg belasten, also hab ich mich Zuhause vor die Waage gestellt und geübt. Ich kam auf ganze 3 kg, was mich erneut in Tränen ausbrechen ließ. Abends waren es zwar schon 9,2 kg, aber diese Schmerzen sind so unerträglich. Mit dem Essen läufts irgendwie auch nicht so wie es sein soll. Ich esse etwas mehr als die letzten Wochen, was mich wiederum ziemlich depressiv macht. Auf die Waage kann ich auch nicht steigen, geht halt schlecht mit einem Bein, ist vermutlich auch besser so. An manchen Tagen finde ich mich so unglaublich abstoßend das der Druck mir weh zu tun enorm ist, aber wenigstens das bekomm ich noch auf die Reihe und kann es vermeiden, mal sehen wie lange. Mit meinen Eltern hab ich andauernd Streit, was aber auch nix neues ist, mich aber dennoch ziemlich fertig macht. Ich würde gerne öfter schreiben, aber mir geht es wie vielen hier, ich habe tausend Gedanken, setze mich an meinen Laptop, will anfangen zu schreiben und mein Kopf ist leer. Passt auf euch auf..

Dienstag, 6. August 2013

Montag, 5. August 2013

Operation

Ich genieße meine letzten Meter zu Fuß, morgen werd ich operiert. Um 9:30 Uhr muss ich dort sein und ehrlich, meine Angst ist ziemlich groß. Eigentlich seltsam, das ist jetzt meine 6. Op und ich weiß ja mittlerweile wie das alles abläuft, aber ich hab auch mehr Angst vor der Narkose als vor dem eigentlichen Eingriff. Ich finde diesen Kontrollverlust schrecklich, der Gedanke das man seinen Körper jetzt in die Hände von lauter fremden Menschen geben muss. Und ich habe tierische Angst nackt sein zu müssen, das klingt bescheuert aber für mich ist das ganz schlimm. Ich hoffe das ich wenigstens meine Unterwäsche anbehalten darf. Zum Glück muss ich nur eine Nacht im Krankenhaus bleiben, das geht eigentlich. Danach werde ich aber erst mal auf Krücken durch die Welt spazieren, was bei den vorausgesagten Temperaturen von 24 Grad hoffentlich angenehmer sein wird als bei 38 Grad im Schatten. Drückt mir die Daumen, sobald ich wieder fit bin werde ich berichten.

Freitag, 26. Juli 2013


Ich bin wieder zurück aus Kroatien, eigentlich schon seit Sonntag, aber meine Motivation zu bloggen war gleich Null. Es war an sich wunderschön, ich war jetzt das 5. oder 6. Mal in Kroatien und ich verliebe mich immer wieder auf's Neue in dieses Land. Die Streitereien mit meinen Eltern blieben leider wieder nicht aus, gab ein paar Tränen aber ehrlich, ich bin einfach müde von dem ständigen Diskutieren, es ist mittlerweile einfach Standard. Mit meinem Körper steh ich momentan auf Kriegsfuß, jeden Tag mit der 'Bikinifigur' konfrontiert zu werden strengt an und macht einen ziemlich fertig. Das ich momentan unglaublich kämpfe weiß ich, Kalorien zähle und nur zwischen 500-700 kcl/d zu mir nehme weiß ich auch, doch ich bin der Meinung das ich noch alles unter Kontrolle hab und das für meine Verhältnisse vollkommen ausreicht. Meine Therapeutin sieht das allerdings ganz anders. Sie ist der Meinung, dass mich die Krankheit wieder voll und ganz in ihren Fängen hat, die Lebensfreude aus meinen Augen gewichen ist und ich mit 500-700 kcal dem Hungertod bald wieder näher bin als dem Leben. Sie meinte dann irgendwann ganz leise: "Du willst momentan gar nicht das man dir hilft oder?" Ich wusste nicht was ich darauf antworten sollte, ich seh es eben einfach nicht so dramatisch, aber wer weiß, vielleicht hat sie Recht und das alles ist wieder meine alt bekannte Krankheit die sich gerade in meinem Kopf einnistet. Man wird sehen wie das alles nun weitergeht..

Achja, als wir Freitags losgefahren sind, bin ich keine 100 km gefahren und wurde mit dem Wohnwagen geblitzt. Das ist in unserem Bekanntenkreis ein ziemliches Kunststück, da man ja sowieso nicht schnell fahren darf, aber yolo, ich bekomm alles hin. Mein erster Strafzettel und das erste Urlaubsfoto (Y)




Freitag, 5. Juli 2013

Kroatien <3

Wisst ihr, seit dem letzten Kroatien Urlaub vor zwei Jahren ist so viel passiert und ich hab ehrlich gedacht das es der letzte Urlaub in meinem leben sein wird weil ich fest davon überzeugt war zu sterben. Aber ich hab überlebt und ja hier bin ich, heute geht es los, 2,5 Wochen Kroatien. Sommer, Sonne, Strand und Meer. Ich werde mehr als die Hälfte der Strecke fahren, da ich ja vor vier Wochen den Anhänger Führerschein gemacht habe und jetzt erfolgreich unseren Wohnwagen ziehen darf. Ich verspüre ein Gefühl welches lange in mir verschüttet war, pure Freude. Macht's gut, bis in 2,5 Wochen.